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Erfahre mehr über ihre Geschichte



Esther Keller ist eine bei Frankfurt lebende zeitgenössische Künstlerin, die sich vermehrt über die Verschmelzung moderner gegenstandsloser Komponenten mit darstellender Portraitmalerei ausdrückt. 


Zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere erlangte Esther Keller vor allem öffentliche Aufmerksamkeit durch ihre individuellen Ausdrücke moderner Bodypaintings. So trat sie beispielsweise im deutschen Fernsehen auf (hr - Tobis Städtetrip Seligenstadt) oder bemalte live in einer Radioshow die Radiomoderatorin Katarina Botzem. Das amerikanische Bodypainting Magazin 'Q Magazine' veröffentlichte in 2 Ausgaben Werke von Esther Keller und im Jahre 2019 trat sie beim World Bodypainting Festival an - langläufig bekannt als die Bodypainting Weltmeisterschaft - und gewann mit der Belegung des 2. Platzes Silber!


Im Jahr 2015 bekam Esther Keller ihre Tochter und bestand wenige Zeit zuvor ihre Eignungs- und Aufnahmeprüfung für das Fach Kunst auf Lehramt an der Goethe Universität Frankfurt. Sie studierte dort die Fächer Kunst und Theologie und schloss 2021 ihr Studium mit dem 1. Staatsexamen und der hervorragenden Note 1,1 ab.

Ihre Examensarbeit verfasste sie zum Thema „Kunst und Religion an den Grenzen der Sprache“ im philosophischen Bereich. 


Im Jahr 2021 trat sie ihr Lehramts-Referendariat an und schloss dies - mit Verlängerung um ein halbes Jahr aufgrund der Erziehung ihrer Tochter - ebenso erfolgreich im Jahr 2023 mit dem 2. Staatsexamen ab und unterrichtet seither die Fächer Kunst und Religion an einer hessischen Schule. 


Bereits im Jahr 2017 trennten sich die Wege von Esther Keller und ihrem nun Exmann und Vater der gemeinsamen Tochter. Wie viele Frauen balanciert sie auf dem Grat zwischen Kindeserziehung und eigener Verwirklichung. Diese Entwicklung drückte und drückt Esther Keller in ihren Bildern aus: während und im Rahmen ihres Kunststudiums sowie kurz nach der Trennung fertigte sie verschiedene Aquarelle voller Melancholie, in sich tiefer Ruhe und Trauer über den verlorenen Traum, das „verlorene Leben“, die Familie, die sie sich immer gewünscht hatte. Kurze Zeit später wurden ihre Bilder wändefüllend groß, gefertigt auf großen Bahnen Packpapier voller Wut und schnellen Acrylfarbenstrichen. In Zeiten von Corona und ihrer Abschlussphase des Kunststudiums im Hauptfach Malerei arbeitete sie an digitalen Malereien, die in sich sehr düster und zornig waren. Sie verarbeitete ihre Geschichte und suchte nach sich selbst. 

Seit dem Ende ihres Referendariats und ihrer beruflichen Findungsphase griff Esther Keller wieder vermehrt zu den Pinseln und drückt sich mit Öl- und Acrylfarben sowie diverser anderer Medien weiter aus. Hat sie sich früher klein geredet und ihren Wert nicht erkannt, geht es heute in ihren Bildern um genau das: zu sich selbst finden, seinen Wert erkennen, seine Leidenschaft und das innere Feuer fühlen, Muster aufbrechen und hinter sich lassen, Gefühle tief in sich selbst spüren und freilassen. Das Leben und sich selbst lieben.

Esther Keller ist überzeugt, dass die inneren Gefühle die treibendste Kraft für das Handeln der Menschen sind, für das schöpferische Selbst und letztlich Schöpfung genau das ist, was den Menschen ausmacht.